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Prosecco (186)

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Spritzig, fruchtig und vital – Prosecco aus dem Nordosten Italiens

Prosecco ist kein Markenname, sondern eine geschützte Ursprungsbezeichnung (DOC). Das bedeutet: Jede Flasche Prosecco DOC stammt aus einem klar definierten Gebiet im Nordosten Italiens – in den Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien – und wird dort nach festen Regeln erzeugt, abgefüllt und kontrolliert.

Typisch für Prosecco sind seine frische, fruchtbetonte Art und sein moderater Alkoholgehalt. Aromatisch zeigt er oft Noten von Apfel, Birne, Zitrusfrüchten und weißen Blüten. Dadurch passt Prosecco ideal als Aperitif, zu leichten Speisen oder zu geselligen Anlässen.

Die wichtigste Rebsorte ist Glera. Seit der Reform im Jahr 2009 ist „Prosecco“ keine Rebsortenbezeichnung mehr, sondern ausschließlich die Herkunftsangabe. Die Rebsorte selbst trägt offiziell den Namen Glera.

Herkunft und Qualitätsstufen: DOC und DOCG

Die Bezeichnung Prosecco ist seit dem 17. Juli 2009 auf europäischer Ebene geschützt. Prosecco DOC darf ausschließlich in neun Provinzen der Regionen Venetien und Friaul-Julisch Venetien erzeugt werden. Jeder Produktionsschritt – vom Anbau über die Vinifikation bis zur Abfüllung und Etikettierung – folgt einem strengen Regelwerk und wird kontrolliert.

In Italien werden zwei Qualitätsstufen unterschieden:

  1. DOC (Denominazione di Origine Controllata) – kontrollierte Herkunft mit verbindlichen Produktionsvorgaben
  2. DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantita) – höchste Qualitätsstufe mit besonders strengen Kontrollen

Zu den renommiertesten DOCG-Herkünften zählen Conegliano Valdobbiadene und Asolo. Im EU-Weinrecht gehören sowohl DOC als auch DOCG zur übergeordneten Kategorie DOP (Denominazione d’Origine Protetta). Auf dem Etikett wird in der Praxis jedoch meist DOC oder DOCG verwendet.

Landkarte der Prosecco DOC und DOCG Anbaugebiete in Venetien und Friaul-Julisch Venetien

Die Rebsorte Glera

Glera ist das Herzstück des Prosecco. Die Rebsorte bringt eine lebendige Säure und eine frische, fruchtige Aromatik mit. Typische Anklänge sind Apfel, Birne, Pfirsich sowie ein Hauch Zitrus. Prosecco DOC wird überwiegend sortenrein aus Glera hergestellt; in kleineren Anteilen sind weitere zugelassene regionale Rebsorten möglich.

Herstellung – Tankgärung (Martinotti/Charmat)

Prosecco wird in der Regel über die Tankgärung hergestellt, auch als Martinotti- oder Charmat-Methode bekannt. Dabei entsteht die Kohlensäure durch eine natürliche zweite Gärung in einem Drucktank. Dieses Verfahren bewahrt die Frische und Frucht des Weins besonders gut. Nach der Gärung wird der Prosecco filtriert und unter Druck abgefüllt, damit die Perlage erhalten bleibt.

Spumante, Frizzante und Tranquillo – Produkttypen innerhalb der Herkunft

Innerhalb der geschützten Herkunft Prosecco DOC werden drei Produkttypen unterschieden. Sie gehören alle zur gleichen Herkunft, unterscheiden sich jedoch in der rechtlichen Kategorie und im Kohlensäuredruck:

Prosecco Spumante

Spumante ist ein Schaumwein mit einem Kohlensäuredruck von mehr als 3 bar (meist 3–5 bar). Er zeigt eine feinere, anhaltendere Perlage und wird in Deutschland als Schaumwein besteuert.

  • Druck: > 3 bar (typisch 3–5 bar)
  • Kategorie: Schaumwein
  • Perlage: fein und langanhaltend

Prosecco Frizzante

Frizzante ist ein Perlwein mit einem Kohlensäuredruck von 1 bis 2,5 bar. Die Perlage ist leichter und weniger lang anhaltend. Je nach Verschluss und Einstufung fällt in Deutschland keine Schaumweinsteuer an.

  • Druck: 1–2,5 bar
  • Kategorie: Perlwein
  • Perlage: leichter und kürzer anhaltend

Prosecco Tranquillo

Tranquillo ist ein Stillwein mit einem Kohlensäuredruck von unter 1 bar. Diese Variante ist außerhalb Italiens deutlich seltener zu finden.

  • Druck: < 1 bar
  • Kategorie: Stillwein

Ein wichtiger Hinweis: Prosecco DOC Rosé wird ausschließlich als Spumante hergestellt. Er ist eine Cuvée aus Glera (mindestens 85 %) und Pinot Nero (10–15 %, rot vinifiziert) und entsteht ebenfalls über die Martinotti/Charmat-Methode mit natürlicher Zweitgärung.

So erkennt man echten Prosecco DOC

Ein sicherer Hinweis auf Original-Prosecco DOC ist die korrekte Bezeichnung auf dem Etikett. Zusätzlich trägt Prosecco DOC ein staatliches Kontrollsiegel bzw. eine Banderole, über die der Produktionsweg nachvollzogen werden kann. Prosecco DOC wird ausschließlich in Glasflaschen vermarktet.

Wissenswertes zu Prosecco
Ist Prosecco trocken oder süß?
Prosecco ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich – von sehr trocken bis leicht süßlich. Besonders verbreitet ist „Extra Dry“, was trotz des Namens eine feine, fruchtige Restsüße besitzt. „Brut“ ist trockener und wirkt frischer und klarer im Geschmack. Ob ein Prosecco trocken oder süß wirkt, hängt vom Restzucker und der Säurestruktur ab. Die genaue Geschmacksangabe findet sich auf dem Etikett.
Was bedeutet Prosecco Brut, Extra Dry oder Dry?
Die Bezeichnungen Brut, Extra Dry oder Dry geben den Restzuckergehalt an. Brut steht für eine trockene Stilistik mit wenig Restzucker. Extra Dry enthält etwas mehr Zucker und wirkt harmonisch-fruchtig. Dry ist die süßeste der drei Varianten. Die Begriffe können verwirrend sein, da Extra Dry geschmacklich oft milder wirkt als Brut. Maßgeblich sind die gesetzlich definierten Restzuckergrenzen.
Wie viel Restzucker enthält Prosecco?
Der Restzuckergehalt ist klar geregelt. Brut Nature enthält bis zu 3 g/l, Extra Brut bis 6 g/l, Brut bis 12 g/l, Extra Dry zwischen 12 und 17 g/l und Dry zwischen 17 und 32 g/l Restzucker. Trotz dieser Werte kann Prosecco durch seine lebendige Säure stets frisch und ausgewogen wirken.
Woran erkennt man hochwertigen Prosecco?
Ein hochwertiger Prosecco trägt die Bezeichnung DOC oder DOCG und verfügt über eine amtliche Banderole am Flaschenhals. Eine feine, anhaltende Perlage, klare Fruchtaromen und eine harmonische Säurestruktur sind weitere Qualitätsmerkmale. Besonders Prosecco aus traditionellen Hügellagen wie Conegliano Valdobbiadene oder Asolo gilt als besonders hochwertig.
Was ist der Unterschied zwischen Prosecco und Champagner?
Champagner stammt ausschließlich aus der französischen Champagne und wird nach der traditionellen Flaschengärung hergestellt. Prosecco kommt aus Norditalien und entsteht meist im Tankgärverfahren. Dadurch wirkt Prosecco in der Regel frischer, fruchtbetonter und leichter, während Champagner oft komplexer und hefiger erscheint. Auch die zugelassenen Rebsorten unterscheiden sich deutlich.
Welcher Prosecco eignet sich als Aperitif?
Als Aperitif eignet sich besonders ein trockener Prosecco Spumante. Seine lebendige Säure und feine Perlage regen den Appetit an und bereiten ideal auf das Essen vor. Extra Dry ist ebenfalls beliebt, wenn eine leicht fruchtige Note gewünscht wird.
Welcher Prosecco passt zu Hochzeiten oder größeren Feiern?
Für Hochzeiten oder größere Feiern empfiehlt sich ein Prosecco Spumante mit DOC- oder DOCG-Status. Er bietet eine elegante Perlage und ausgewogene Frische, die viele Gäste anspricht. Größere Flaschenformate wie Magnum unterstreichen zusätzlich den festlichen Charakter.
Wie lange ist Prosecco haltbar?
Prosecco ist kein klassischer Lagerwein und sollte möglichst jung getrunken werden. In der Regel ist er ein bis zwei Jahre haltbar. Hochwertige Spumante-Qualitäten können unter guten Bedingungen etwas länger lagerfähig sein, verlieren jedoch mit der Zeit an Frische.
Wie lange hält geöffneter Prosecco?
Geöffneter Prosecco sollte möglichst am selben Tag konsumiert werden. Mit einem speziellen Schaumweinverschluss kann ein Spumante im Kühlschrank bis zum nächsten Tag aufbewahrt werden. Frizzante verliert seine Kohlensäure in der Regel schneller.
Bei welcher Temperatur sollte Prosecco serviert werden?
Die ideale Serviertemperatur liegt zwischen 6 und 8 Grad für trockene Varianten und bis etwa 9 Grad für etwas fruchtigere Stile. Zum schnellen Herunterkühlen eignet sich ein Eiswasserbad mit etwas Salz, da es die Temperatur rasch senkt.

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